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Widerstand

12,00 

von Initiative Perspektivwechsel e.V. (Hrsg.), Hilaire Djoko & Katharina Lipowsky & Bathilde Maestracci, Illustrationen:  Franky Mindja  & Daniel Assako 

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Artikelnummer: BT-086 Kategorien: ,

Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun

Mit drei Comic-Reportagen aus unterschiedlichen zeitlichen Epochen erzählen wir vom kolonialen Erbe in Kamerun.

Ob Wirtschaft, Bildung, Kultur oder Sprache: Koloniale Herrschaft zeichnete sich durch die gewaltsame Umstrukturierung quasi aller Lebensbereiche aus. Die Nachwirkungen dieser Kolonialpolitiken sind in den Ländern des Globalen Südens bis heute spürbar. Doch so alt wie die europäische Expansion ist, ist auch der Widerstand dagegen.

Wir stellen drei antikoloniale Kämpfe aus Kamerun vor. Sie erzählen von Kolonialismus aus der Perspektive der Menschen, die sich gegen ihn wehr(t)en und machen das Ausmaß rassistischer Kolonialpolitik Deutschlands (1884 – 1919), Frankreichs (1919 – 1960) und Großbritanniens (1919 – 1960) in Kamerun deutlich.

De-Kolonisierung der Stadt 2013 – heute

Seit 2013 setzt sich der Aktivist André Blaise Essama für die Abschaffung von Statuen und Straßennamen ehemaliger französischer Kolonialherren ein. Diese gehören in kamerunischen Großstädten nach wie vor zum Stadtbild. Stattdessen möchte Essama Orte schaffen, die an antikoloniale Kämpfer*innen erinnern.

In unserem Comic erzählen wir wie er von der Bevölkerung wahrgenommen wird. Hatte er bislang vor allem Relikte aus der Kolonialzeit angeprangert, zerstörte er 2016 die zeitgenössische Kunstinstallation der französischen Künstlerin Sylvie Blocher in Douala. Die Aktion Essamas war das Topthema auf allen Kanälen. Wie soll mit dem kolonialen Erbe in Kameruns Städten umgegangen werden? Wie soll daran erinnert werden?

Der Autor Essama selbst hat sich die De-Kolonisierung der Städte zur Lebensaufgabe gemacht. Mit seinen Aktionen stößt er den Diskurs zur Gestaltung des öffentlichen Raums an. Er sagt: „Wir müssen zuvor unsere eigene Geschichte bearbeiten, unseren eigenen Ikonen Raum in der Stadt geben bevor wir internationale Künstler ausstellen.“

Dieses Projekt wurde mit den beiden kamerunischen Zeichnern Franky Mindja und Daniel Assako (Negro Illustrator) realisiert.

Pro verkauftes Buch gehen 6 Euro an den Verein “Perspektivwechsel”

Altersempfehlung: Jugendliche, Erwachsene

Projekt: Initiativ Perspektivwechsel e.V., 70 Seiten

Gewicht 0,51 kg

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